Unterwasser-Traktion

Balneotherapie, Hydrotherapie

Was versteht man unter Unterwasser-Traktion?
Die Traktion im Wasser nutzt das Gewicht des Körpers, das am Hals (und ggf. unter den Achselhöhlen) aufgehängt ist, in einem speziellen Thermalwasserbecken. Mitunter werden zusätzliche Gewichte um die Taille, die Hüfte oder die Füße hinzugefügt, um den Dehnungseffekt zu verstärken. Die mechanische Kraft (Körpergewicht) bewirkt eine Dehnung des Weichteilgewebes (Muskeln, Bänder, Sehnen, Gelenkkapseln) durch eine konstante und kontinuierliche Zugkraft während der Traktion. Die Anwendung wird von einem Arzt verordnet, von einem erfahrenen Physiotherapeuten durchgeführt und dauert etwa 15 Minuten. Für eine länger anhaltende Wirkung wird das Verfahren über einen Zeitraum von 2 bis 3 Wochen täglich wiederholt.

Wie wirkt die Unterwasser-Traktion?
Während der Anwendung wird der Körper sanft gestreckt, wodurch steife Muskeln und das Bindegewebe der Wirbelsäule gelockert werden. Thermalwasser erwärmt dabei den Körper, verringert so die Steife und erhöht die Elastizität des Bindegewebes. Schwefelverbindungen aus dem Mineralwasser werden durch die Haut in den Körper aufgenommen und in das Bindegewebe eingebunden, wodurch dessen Elastizität erhöht wird. Das Zusammenwirken von mechanischer Kraft, natürlichen chemischen Verbindungen und Wärme führt zur Linderung von schmerzhaften Muskelkontrakturen, Gelenkblockaden oder Nervenkompressionen und somit zu einer verbesserten Beweglichkeit der Wirbelsäule und der Gelenke.
 

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